Abschluss…

Dienstag: In Lima haben wir wieder ein kaltes (!!) Hotel in der Nähe des Plaza de Armas…
Am Dienstag fahren wir aber nach Miraflores an die Pazifikküste, müssen aber feststellen, dass dieser Stadtteil ca. 100 m über der Küstenlinie liegt und dort eigentlich kein Zugang zum Meer existiert… Am Abend finden wir aber ein sehr nettes, feines Restaurant auf einem Pier am Wasser, wo wir es uns gut gehen lassen.

Mittwoch: Wir nützen die Zeit vor unserem Abflug noch, die Altstadt mit der mächtigen Kathedrale und dem Präsidentenpalst zu besichtigen.

Lima Kathedrale

Um 15:00 bringt uns dann ein Kleinbus durch endlose Staus zum Flughafen.

So endet eine wunderschöne Reise…

Sonntag 29. u.Montag 30. 7.

Sonntag besuchen wir die Schilfinseln Uros (wo man erfährt, wie die Menschen dort leben – ständig kalt und feucht!!) und die Insel Taquile, wo es ein herrliches Mittagessen gibt… Die Wege auf der Insel sind sehr steil. Wegen der Höhe (3812m) geht einem sehr schnell die Luft aus.

Am Abend gehen wir gemütlich Abendessen und Markus und Thomas ist es gelungen, eine riesige Torte mit Kerzen zu meinem Geburtstag aufzutreiben – Danke!!

Montag fliegen wir von Juliaca nach Lima.

Samstag, 28. 7.

Heute reisen wir mit einem Bus von Cusco nach Puno am Titicacasee. (7 – 17:30 Uhr). Unterwegs machen wir vier Stops: In Andahuaylillas besichtigen wir eine schöne Kirche, die „Sixtinische Kapelle von Amerika“ genannt wird. In Raqchi wandern wir durch den ehemaligen Incatempel „Wiracocha“. Bei einem weiteren Halt gibt es ein ausgiebiges Buffet-Mittagessen und dann besuchen wir in Pukara noch ein kleines Museum. Die Grenze zwischen den Provinzen Cusco und Puno überqueren wir auf 4335 Meter Höhe!!

Hier einige Eindrücke der Reise…

Donnerstag, 26. und Freitag 27. 7.

Heute müssen wir sehr früh aufstehen um den Zug nach Machu Picchu zu erreichen. Die Fahrt dauert 3 1/2 Stunden, die Landschaft ist abwechslungsreich und wunderschön. Einer sagt: „Die schönste Bahnfahrt, die ich je erlebt habe.“ In Aguas Calientes ist Endstation und da heißt es endlos anstellen um einen Kleinbus hinauf nach M-P zu ergattern weil heute offensichtlich tausende Menschen gleichzeitig hinauf wollen… Natürlich ist M-P sehr eindrucksvoll.

Um 18:00 ist Chaos am Bahnhof aber wir erreichen unseren Zug, der uns nicht nach Cusco sondern nur nach Ollantaytambo führt. Mit einem Kleinbus fahren wir zurück nach Cusco. Auf halber Strecke halten wir an einer sehr finsteren Stelle an und beobachten den Himmel und sehen auch das Kreuz des Südens.

Freitag ist Frei-Tag: Manche bummeln durch die Stadt, andere besuchen noch einige Sehenswürdigkeiten oder gehen Shopping… Auf jeden Fall steht Siesta auf der Tagesordnung! 😀

Die Altstadt von Cusco ist wirklich sehr hübsch und es ist immer etwas los…

Dienstag, 24 u. Mittw. 25. 7.

Heute machen wir einen Ausflug nach Daule wo sich in der schönen Kirche (in der Heribert kurz und Josef Heissenberger lange tätig war) der landesweit sehr verehrte Schwarze Christus befindet.

Anschließend fahren wir nach Nobol zum Wallfahrtsort, wo die Hl. Narcisa de Jésus in einem Glassarg unter dem Altar liegt (nicht wirklich unser Geschmack!)

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause beginnt unsere lange Reise nach Cusco mit dem Transfer zum Flughafen von Guayaquil. Wie immer hier, muss man endlos warten aber wir finden ein kleines Café, wo wir vor dem Abschied noch gemütlich mit Heribert zusammensitzen…

In Lima müssen wir die halbe Nacht in dem überfüllten Airport herumsitzen, dösen oder schlafen und kommen schließlich um 5 Uhr früh in Cusco an.

Nach dem Früstück in dem sehr kalten Hotelrestaurant können wir gleich unsere (kalten!) Zimmer beziehen. Dieser Tag wird eher verschlafen oder höchstens mit einem kleinen Spaziergang durch die Stadt ergänzt. Am Abend gehen wir gemütlich und gut essen. Ein Mutiger bestellt Meerschweinchen – eine Delikatesse in dieser Gegend – und es schmeckt sogar…

Samstag, 21. – Montag 23. 7.

Samstag fahren wit nach Guayaquil, ca. 70 Km von Pedro Carbo entfernt. Als erstes besichtigen wir die Kathedrale, ein neugotischer Bau, der sehr kalt wirkt. Vor dem Dom ist ein Park in dem wohl hunderte Leguane – große und kleine – leben. Entlang des sehr breiten Flusses (Rio Guayas) gibt es einen sehr breiten, hübschen Weg, der „Malcon“, der mit vielen Bäumen bepflanzt ist, wo die Stadtbewohner (und Touristen) gerne hingehen…

Nach dem Mittagessen (sehr fein) besuchen wir den Parco Historico, wo es viele exotische Tiere in einer Art Zoo zu sehen gibt und auch alte, rekonstruierte Gebäude aus der früheren Zeit.

Sonntag: Vormittag ist kein Programm, während Heribert und Hans die zweite Gruppe vom Flughafen holen. Am Nachmittag führt uns Heribert durch ’seine‘ Schule und zeigt uns die ganze Anlage.

Auch das Schwimmbad wird fleißig benutzt – es ist sehr heiß!!

Montag: Früh um 7 Uhr müssen wir wieder in der Schule sein zum „Appell“, wo (jeden Montag) alle Schüler sich aufstellen, die ecuadorianische Hymne – und für uns auch diesmal die österreichische – gespielt werden, die Fahne gehisst wird und Reden gehalten werden.

Für uns gibt es einige Ansprachen von Kindern in Englisch und zwei Tänze werden aufgeführt. Nach einem ecuadorianischen Frühstück besichtigen wir die Schule ‚in Betrieb‘ und Pia und Christian halten eine sehr spannende Physikstunde!

Nach einer Siesta-Pause besichtigen wir Pedro Carbo und den Vorort Duran.

Freitag, 20. 7.

Heute verlassen wir Cuenca und fahren durch den

El Cajas Parque National zur Passhöhe Tres Cruces auf 4198m.

Dann geht es weiter endlos steil bergab richtung Guayaquil (Meeresspiegel). Leider werden wir dreimal grundlos von der Polizei aufgehalten und immer wechseln Dollarbeträge von einer zur anderen Hand aus Angst. Es wird nämlich grundlos angedroht das Fahrzeug zu beschlagnahmen oder den Führerschein einzuziehen… (Korruption und Bestechung sind milde Hilfsausdrücke – für uns völlig unvorstellbar und bis spät abends Gesprächsstoff!) In einem rieseien Einkaufszentrum (vgl.SCS) gehen wir Mittagessen um gegen 17:00 in Sabanilla einzutreffen wo wir in einem Bildungshaus untergebracht werden. Die Nacht wird wohl nicht sehr ruhig werden weil eine große Schülergruppe hier eine Fortbildungsveranstaltung hat und die Dorfjugend vor dem Haus gerne mit den Mopeds mit ausgerämten Auspuff auf und ab fährt…

Donnerstag, 19. 7.

Ein Tag in Cuenca: Nach einem guten Frühstück schlendern wir gemütlich durch die Stadt, Zuest besichtigen wir die gewaltige Kathedrale, dann wandern wir durch einen Markt (wo die Kühlkette nicht wirklich eingehalten wird!!) und einen Blumenmarkt mit wunderschönen Blumenarrangements.

Weiter geht es durch vielen Gassen zum Hutmuseum, wo man auch Hüte kaufen kann…

In einem hübschen Hof neben der Kathedrale gibts bei einem teuren Italiener ein gutes Mittagessen. Danach teilen wir uns auf: einige besuchen das Stadium (nicht überwältigend) und die Uni (interessant) andere diverse Museen und wieder andere halten Siesta. Um 16:00 treffen wir uns alle in einer schönen Koditorei…

Am Abend gibts auch noch Abendessen.

Mittwoch, 18. 7.

Von Alausi fährt die Bahn (Quito – Guayaquil) für Touristen die Strecke Teufelsnase (Nariz del Diablo) hin und zurück. Es ist eine imposante Route. In einer guten 3/4 Stunde geht es von 2300 auf 1800m in engen Kehren oder zickzack mit einer Höchstgeschwindigkeit von 24 Kmh den Berg hinunter. In Sibambe, wo es guten Kaffee und Tanzdarbietungen gibt ist eine Stunde Pause und dann geht es wieder zurück.

Nach dieser eindrucksvollen Fahrt fahren wir nach Ingapirka, eine Ausgrabunsstätte, wo wir einen interessanten Inkatempel besichtigen. In einem sehr einfachen Lokal genießen wir ein zwar simples aber köstliches Mittagessen.

Dann fahren wir weiter nach Cuenca. Unser Hotel ist eigentlich sehr nett, nur der erste Eindruck ist nicht gut, denn sie haben am Vormittag die Böden mit stinkendem Wachs eingelassen…

Am Abend machen wir noch einen Spaziergang um den Hauptplatz und gehen dann in ein schönes Restaurant neben dem Dom.

Dienstag, 17. 7.

— Heute regnet es und wir verlassen Baños, aber wir besichtigen noch einen Markt, wo es hauptsächlich Zuckerrohrerzeugnisse gibt.

Auch werfen wir noch einen letzten Blick auf den Rio Pastazza.

Unser erster Halt ist die älteste Kirche von Ecuador „Iglesia de Balbanera“ aus 1534.

Hier sehen wir auch eine Frau, die Meerschweinchen – eine Delikatesse in dieser Gegend – grillt.

In einer Tankstelle sehen wir diesen Hausaltar.

Die Weiterfahrt nach Alausi ist nur sehr kurz, wo wir dann unser Hotel für eine Nacht beziehen. Es ist eine kleine, von Bergen umringte Stadt mit einer riesigen Statue des Hl.Petrus.

Montag, 16. 7.

Heute machen wir einen Tagesausflug nach Puyo (ca. 90 Km) und fahren an einer Stelle vorbei, wo vor einigen Jahren nach einem Vulkanausbruch die Gegend mit einer 30m hohen Lava- und Ascheschicht bedeckt wurde.

Die Straße führt steil bergab dem Rio Verde entlang. Hier besichtigen wir auch einen sehr imposanten Wasserfall (Paillón de Diablo).

In Puyo hat ein Idealist auf einige Hektar Land seltene Pflanzen (auch viele Orchideen) gesammelt, um sie vor dem Aussterben zu retten. Hier ist es im Gegensatz zu Baños nicht mehr kühl bis kalt, sondern tropisch heiß!!

Am Rückweg genießen wir ein sehr spätes Mittagessen, sodass am Abend nur wenige zum Abendessen kommen.

Sonntag, 15. 7.

Nach einem sehr guten Frühstück fahren wir zur St. Martinsschlucht. Hier überqueren wir mit einer sehr einfachen Seilbahn die Schlucht und die Jüngeren unter uns fliegen Flying Fox und müssen dann auch ihre bergsteigerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ein sehr lustiger und gemütlicher Vormittag!! 😀

Da unser langjähriger Busfahrer uns kurzfristig in Stich gelassen hat, haben wir jetzt einen flotten Bus mit einer sehr kompetenten Fahrerin.

Am Nachmittag fahren wir ins Café Cielo, das hoch über Baños liegt. Obwohl es zu regnen beginnt, ist der Blick über die Stadt wirklich großartig!!

Am Abend treffen wir uns bei Heribert (der hier eine liebe Wohnung hat) und feiern ganz schlicht die Hl. Messe.

Anschließend suchen wir ein Restaurant fürs Abendessen und entdecken ein Lokal mit einer lustigen Tür. Nachdem wir uns hinein wagen, müssen wir als erstes die Schuhe ausziehen… Man sitzt auf niedrigen Pölstern dem Fußboden nahe und ich frage mich die ganze Zeit: „Wie werde ich da jemals wieder auf die Füße kommen?“… Aber das Esssen war sehr gut!! 😀

Wieder ein wunderschöner Tag!! 😀

Samstag, 14. 7.

Mit einem Gruppenfoto verabschieden wir uns von unserem Hotel und fahren mit der Seilbahn zum Pichincha (den ‚Hausberg‘ Quitos) auf 4790m. Von hier genießen wir einen herrlichen Blick über die Stadt.

Hier gibt es eine Kapelle; aber das hübsche, moderne Äußere täuscht sehr. Innen (durch die Glastür betrachtet, weil versperrt) ist sie eine Enttäuschung.

Anschließend fahren wir zur berühmten Statue „Virgen de Panecillo“ eine Muttergottesstatue mit Flügeln.

Jetzt verlassen wir Quito und fahren Richtung Baños. Unterwegs entdecken wir zufällig ein sehr uriges, altmodisches, schilfbedecktes Restaurant, wo es ein herrliches Mittagessen gibt. Heribert und ich bestellen eine Forelle und bekommen je eine Halbe. Ich den vorderen Teil, Heribert den Rest… (unglaublich – leider nicht fotografiert…)

Weiter gehts nach Pelileo – eine kleine Stadt, wo es ausschließlich Jeansgeschäfte gibt mit niedrigsten Preisen. (Der ganze Ort lebt tatsächlich von der Jeanserzeugung.)

Um ca. 17 Uhr sind wir in Baños, wo wir unser sehr nettes Hotel beziehen… 😀

Donnerstag, 12. 7.

Das Frühstück ist sehr gut und liebevoll vorbereitet aber der Frühstücksraum ist viel zu klein mit nur 3 – 4 Tischchen für das ganze Hotel. Aber irgendwie geht sichs doch aus…

Über eine Stunde dauert die Fahrt zum „Mitad del Mundo“, das große Äquatormonument am Rande der Stadt. Am auffälligsten ist der Turm von dessen Spitze man einen herrlichen Blick über die ganze Umgebung genießen kann. Eine gelbe Linie zeigt den Äquator an und viele lassen sich hier Fotografieren.

Nach dem Mittagessen besuchen wir Ininan ca. 300 m weiter östlich, wo der Äquator wirklich verläuft (Seinenzeit hat man sich beim Bau des großen Turms nämlich verrechnet). Hier wird auf sehr urtümliche Art der Äquator erklärt.

Anschließend fahren wir noch zum Pululahua-Krater ein Riesiger längst erloschener Krater in dessssen Inneren sich mittlerweile fruchtbare Felder befinden. Ein atemberaubender Blick!!

Den Tag beenden wir in einer sehr gemütlichen Pizzeria ganz nahe beim Hotel.

Freitag, 13. 7.

Heute fahren wir nach Ottovallo, den großen und berühmten Indiomarkt. Auf dem Weg dorthin machen wir Halt bei einem weiteren Äquatordenkmal in der Nähe der Stadt Cayambe. Hier wird uns vieles über den Äquator und über die Bedeutung vieler Indiotempel erzählt. Sehr wissenschaftlich und sehr gut!

Nach einem langen Aufenthalt in Ottovallo (Einkaufen!!) und einem guten Mittagessen fahren wir zum Kratersee Lago San Pablo, in dem sich zwei Inseln befinden. Herrliches Wetter und eine sehr schöne Landschaft.

Weiter geht es dann zum Cascade de Peguche – ein in einem Eukalyptuswald versteckter Wasserfall.

Die Heimfahrt nach Quito ist sehr lang und von vielen Staus gekennzeichnet.

Mittwoch, 11. 7.

Unser Hotel ist außen rosa angemalt und bei nacht rot beleuchtet aber das hat nichts zu sagen. Es ist sehr klein und übersichtlich und sehr liebevoll eingerichtet. Das Frühstück ist super – es gibt herrliche Fruchtsäfte. Es liegt in einer recht stillen Gasse aber doch sehr zentral.

Unser erster Weg führt uns heute in die Altstadt: Neue und alte Kathedrale, Präsidentepalast, San Francisco, San Domingo, Jesuitenkirche (Gold, Gold, Gold…)

Der Bischofspalast hat einen wunderschönen Innenhof und ist teilweise an Firmen vermietet. Hier gibt es ein sehr schönes Restaurant, wo wir herrlich zu Mittag gegessen haben.

Am Nachmittag sind manche in der Altstadt geblieben, andere haben die Hl. Siesta verehrt.

Ganz in der Nähe vom Hotel ist das Café Mosaico, wo es die schönste Aussicht über die beleuchtete Stadt gibt – und Herrliches zu essen. Dort beendeten wir diesen ersten Tag ohne zu vergessen anschließend auf der überdachten Dachterrasse des Hotels unsere Medizin einzunehmen…

Dienstag, 10. 7.

Sehr zeitlich schon müssen wir am Flughafen sein. Jetzt gehts endlich los!😀

In Madrid hatten wir eine gute Stunde Zeit – fast zu kurz um unseren A340-600 zu erreichen… ein riesiger Flughafen!

Mittlerweile habe wir noch 90 Minuten bis Quito (21:10 in Europa aber erst 14:10 am Ziel…)